Greenwashing bei der Deutschen Bank: Kautschuk-Plantagen in Kamerun

Dienstag, 25. Mai 2021

Vor einem Jahr hat die Deutsche Bank das Ziel ausgegeben, bis 2025 mindestens 200 Milliarden Euro nachhaltige Investments zu finanzieren. Mittlerweile hat sie angekündigt, dieses Ziel schon zwei Jahre früher, also Ende 2023, erreichen zu wollen. Das klingt erst einmal nach viel Geld - allerdings entspricht die angestrebte Summe gerade einmal 15% der heutigen Bilanzsumme der Bank.[1] Kurz darauf kündigte die Deutsche Bank einen „innovativen, neuen Kredit“ für die Firma Corrie MacColl Plantations Pte Ltd an, die damit Investitionen in ihre Kautschuk-Plantagen in Kamerun und Malaysia finanzieren will. Die Deutsche Bank versucht, diesen Kredit als besonders nachhaltig darzustellen. Denn Auflage des Kredits sei, dass die Firma Environmental Resources Management Pte Ltd aus Singapur von der Deutschen Bank beauftragt wurde, die Einhaltung von Nachhaltigkeitszielen durch Corrie MacColl zu beurteilen.[2] Die Deutsche Bank verlässt sich somit auf externe Nachhaltigkeitsrankings, statt sich die Lage selbst vor Ort anzuschauen.[3] Im Juni 2020 erhielt Corrie MacColl den $25 Millionen Kredit der Deutschen Bank mit einer Laufzeit von drei Jahren und der Option, den Kreditrahmen auf $50 Millionen zu erhöhen.[4] Nun will die Deutsche Bank Mitte 2021 die zweite Tranche des Millionenkredits auszahlen.[5]

Corrie MacColl Limited (damals noch unter dem Namen Corrie MacColl Trading Limited) wurde 2018 von Halcyon Agri gekauft und ist seitdem ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Halcyon Agri Corp Ltd., die über 17.000 Mitarbeiter beschäftigt und an der Börse in Singapur gelistet ist (ISIN: SG2F48989824). Tatsächlich ist der aktuelle Kredit nicht die einzige Kooperation zwischen Halcyon Agri und der Deutschen Bank. Im November 2020 unterstützte die Deutsche Bank den Kautschuk-Konzern dabei, neue Anleihen zu emittieren.[6] 2016 übernahm Halcyon Agri das Kautschuk-Geschäft von Sinochem und wurde eine Tochterfirma der Sinochem International Corp (ISIN: CNE0000011R3).[7] Sinochem International Corp wiederum ist Teil des chinesischen Staatskonzerns Sinochem Group und hält mit 55% die Mehrheit der Aktien von Halcyon Agri, was einem Marktwert von etwas über USD 200 Millionen entspricht.[8]

Halcyon Agri besitzt 38 Fabriken zur Verarbeitung von Kautschuk mit einer jährlichen Produktionskapazität von insgesamt 1,63 Milliarden Tonnen.[9] Damit ist Halcyon Agri der weltweit größte Produzent und Händler von Kautschuk und besitzt auch riesige Kautschukplantagen, unter anderem in Kamerun.[10] So hat Halcyon Agri mit den beiden Unternehmen Hévéa Cameroun SA (Hevecam) und Sud-Cameroun Hévéa (Sudcam) zwei Tochterfirmen, die in Kamerun Kautschuk anbauen.[11] Nachdem Halcyon Agri die Firma Corrie MacColl gekauft hatte, brachte es seine beiden kamerunischen Tochterunternehmen in den Besitz von Corrie MacColl.[12] Das auf diesen kamerunischen Plantagen produzierte Gummi wird hauptsächlich zur Herstellung von Kondomen, Ballons und Handschuhen verwendet.[13]

Während der Kautschuk-Konzern 80% an Sudcam besitzt, ist die Identität des Minderheitsanteilseigners, der die restlichen 20% hält, unbekannt. Verschiedene Quellen sprechen davon, dass sich ein hohes Regierungsmitglied aus Kamerun, womöglich aus der Präsidentenfamilie, dahinter verbirgt.[14] Dafür spricht auch, dass sich Halcyon Agri beharrlich weigert, die Identität des Minderheitsanteilseigners preiszugeben. Eine immer wieder geäußerte Vermutung ist, dass sich Franck Biya, möglicher Präsidentennachfolger seines unter Korruptionsverdacht stehenden Vaters Paul Biya, der seit 1982 in Kamerun herrscht, hinter der 20%-Beteiligung verbergen könnte.[15] Zudem ist aus Unternehmensdokumenten aus dem Jahr 2016 bekannt, dass Serge Baroux Mouier, der Schwager von Franck Biya, Direktor bei Sudcam ist. Auffällig ist außerdem, dass die Plantage von Sudcam nur sieben Kilometer entfernt liegt von Mvomeka´a, dem Heimatdorf des Präsidenten Paul Biya, wo dieser eine Villa mit Sicherheitskomplex und Landebahn besitzt.[16]

Generell ist das Vorgehen von Sudcam hoch umstritten und passt nicht dazu, dass die Deutsche Bank versucht, den Kredit als nachhaltig darzustellen. So werden Sudcam Menschenrechtsverletzungen, die Vertreibung indigener Bevölkerungsgruppen, Abholzung und die Verschmutzung von Gewässern vorgeworfen.[17] Laut Greenpeace ist Sudcam - mit über 10.000 Hektar gerodetem dichten Regenwald - verantwortlich für die verheerendste neue Abholzung der letzten Jahre im Kongobecken, dem nach dem Amazonasgebiet zweitgrößten Regenwald der Welt. Satellitenbilder aus dem Jahr 2011 zeigen, dass das an Sudcam konzessionierte Gebiet damals noch aus dichtem Regenwald bestand.[18] Im Februar 2019, also noch vor Beginn der Kooperation zwischen Deutscher Bank und Corrie MacColl, hat der norwegische Pensionsfonds, der größte Staatsfonds der Welt, verkündet, dass er aufgrund der Waldrodungen seine Positionen bei Halcyon Agri abgestoßen hat.[19] Greenpeace schätzt, dass diese Abholzung ca. 11 Millionen Tonnen CO2  freigesetzt hat.

Indigene Communities nutzten dort Waldcamps als Basen zum Jagen, Fischen und Ernten von Früchten, Nüssen, medizinischen Pflanzen oder Honig. Einige Waldcamps in Gebieten, in denen Sudcam keine Aktivitäten gestartet hat, sind weiterhin zugänglich, während andere zerstört wurden.[20] Denn Sudcam hat für seine Plantagen insgesamt ein Gebiet von über 60.000 Hektar erhalten, bestehend aus drei Konzessionen.[21] 39% des Gebiets wurden noch nicht bepflanzt und sollen laut Unternehmen auch so bleiben, statt gerodet zu werden. Innerhalb des konzessionierten Gebiets wurde ein Waldstück ausgewiesen, zu dem die indigenen Communities weiterhin Zutritt haben.[22]

Bemerkenswert ist auch der Ort der Rodungen, direkt am UNESCO Welterbe Dja Faunal Reserve, Heimat vieler gefährdeter Gorillas, Schimpansen und Waldelefanten.[23] Tatsächlich grenzt das an Sudcam konzessionierte Gebiet über eine Strecke von 30 Kilometer direkt an das Dja Faunal Reserve an. Sudcam hatte gegenüber der UNESCO angekündigt, einen fünf Kilometer breiten Waldgürtel zur Dja Faunal Reserve zu erhalten, tatsächlich ist er aber an einigen Stellen wohl nur gut 100 Meter breit. Außerdem wird Sudcam vorgeworfen, mehrere Hundert Hektar außerhalb seines Konzessionsgebiets gerodet zu haben. Auch an anderer Stelle hat Sudcam die Pufferzone nicht respektiert und Kautschukbäume bis zu 800 Meter an den Rand des Dorfs Ekok gepflanzt, statt wie vereinbart drei Kilometer Abstand zu halten. Die Environmental and Social Impact Assessments waren unzulänglich und wurden erst durchgeführt, nachdem die vorläufige Konzession bereits erteilt war.[24] Auch die UNESCO fürchtet, dass Sudcam eine Gefahr für die Dja Faunal Reserve darstellt.[25] Unter anderem hat die UNESCO drei der vier von Sudcam verwendeten Herbizide und Fungizide als gesichert oder wahrscheinlich krebserregend aufgeführt.[26]

Der Großteil der betroffenen Lokalbevölkerung gehört einer ethnischen Untergruppe der Bantu an, doch es gibt vor Ort auch ein paar indigene Bevölkerungsgruppen der Baka.[27] Bei der Standortwahl der Kautschuk-Plantagen wurde keine Rücksicht genommen auf die ca. 30 lokalen Communities, die im konzessionierten Gebiet Land besitzen, das aber häufig nicht offiziell als privater Landbesitz registriert wurde.[28] Da nach kamerunischem Recht nur bei registriertem privaten Landbesitz Entschädigungszahlungen notwendig sind, verloren einige indigene und ländliche Communities ihr Land, ohne dafür kompensiert zu werden, während andere Communities entschädigt wurden. Siedlungen der Baka Communities innerhalb des konzessionierten Gebiets wurden zerstört, sodass sie ohne Entschädigungszahlungen oder Umsiedlungsplan wegziehen mussten. Als Sudcam 2008 eine vorläufige Konzession erhielt, war für die Lokalbevölkerung keinerlei Information zugänglich, sondern sie wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Somit fanden der Landerwerb und die Rodung ohne Free, prior and informed consent statt, wie er vorgesehen ist in Artikel 32 der UN Deklaration der Rechte indigener Völker und Artikel 16 des Übereinkommens über eingeborene und in Stämmen lebende Völker in unabhängigen Ländern der Internationalen Arbeitsorganisation.[29]

Die Forderung der Baka, das Konzessionsgebiet acht Kilometer nach Osten zu verschieben, um ihr Waldcamp Mbil Thomas sowie die dortigen heiligen Stätten zu retten, wurde abgelehnt.[30] Drei Baka Communities hatten im konzessionierten Gebiet Waldcamps, die samt heiliger Stätten und umliegendem Wald dem Erdboden gleichgemacht wurden. Hinzu kommt, dass Sudcam Einschüchterung, Drohungen und Korruption nutzte, um die Unterstützung einiger Dorfchefs zu erlangen.[31] Als das Land Grabbing und die Vertreibung zu Protesten führten, reagierte auch die Regierung mit Drohungen und Einschüchterung.

Zu guter Letzt hat die Konzession an Sudcam wohl auch kamerunisches Recht verletzt, da Teile des Gebiets bereits an zwei Holzernteunternehmen vergeben waren und nach Artikel 4 des Dekrets Nr. 76/166 nur unbesetztes Land konzessioniert werden darf.[32] Vermutlich hat die bereits beschriebene Verbindung von Sudcam zur kamerunischen Regierungselite es dem Unternehmen ermöglicht, trotzdem die Konzession zu erhalten.[33] Die Weigerung, die Identität des Minderheitsanteilseigners preiszugeben, verletzt sämtliche Transparenzstandards und ist nur ein Aspekt von vielen, bei dem es Sudcam an Transparenz mangelt.[34]

Die Identität des Minderheitsanteilseigners könnte auch der Grund für die sehr vorteilhaften Konditionen sein, die Sudcam 2011 vom kamerunischen Wirtschaftsminister in einem geheimen Abkommen, das geleaked wurde, zugesprochen bekam. Demnach hat die Konzession eine Laufzeit von 50 Jahren, verlängerbar um weitere 25 Jahre, und erteilt Sudcam das Exklusivrecht zur Wassernutzung ohne Autorisierung oder Gebühren. Sudcam muss außerdem nur $1 jährliche Landnutzungsgebühr pro Hektar zahlen, statt ca. $17, wie von Kameruns Finanzgesetz 1990 vorgesehen. Hinzu kommt, dass das Abkommen Sudcam 10 Jahre lang von Steuern befreit und nach Ende der 10 Jahre einen Ertragssteuersatz von 15% vorsieht, von dem allerdings noch verschiedene Kosten abgesetzt werden können, um die Steuerlast weiter zu senken. Zuletzt wird Sudcam auch das Recht zugestanden, zukünftige Gesetze und Regularien zu ignorieren, und der Staat wird verpflichtet, Entschädigung an Sudcam zu zahlen, falls künftige Regierungsaktivitäten die Produktion des Unternehmens negativ beeinflussen könnten.[35]

Aus diesen Gründen gibt es von NGO-Seite die Forderung an die Deutsche Bank, die zweite Tranche des Millionenkredits zu stoppen, um ihr eigenes Environmental and Social Policy Framework nicht zu verletzen.[36] Dass Druck aus der Zivilgesellschaft wirken kann, zeigt das Beispiel Sudcam selbst. Zwar hat Sudcam die Vorwürfe größtenteils von sich gewiesen, doch nachdem mehrere NGOs die Vertreibungen und Rodungen durch Sudcam angeprangert hatten, sah sich Halcyon Agri im November 2018 gezwungen, eine Sustainable Natural Rubber Supply Chain Policy zu verkünden, die alle weiteren Rodungen beendete.[37] Außerdem richtete der Konzern einen Sustainability Council ein, der die Implementierung der neuen Policy kontrolliert.[38]

Trotz dieser Verbesserung ist der Konzern weit davon entfernt, dass der Kredit der Deutschen Bank als nachhaltig bezeichnet werden könnte. Wir fordern die Deutsche Bank auf, ihrer Mitgliedschaften bei der UN Environment Programme Finance Initiative, der Declaration of Sustainable Development und der UN Principles for Responsible Banking gerecht zu werden und die Nachhaltigkeitsfarce in Kamerun zu stoppen.[39] Solange die Deutsche Bank einen Kredit, wie den an Corrie MacColl, als angeblich nachhaltig verkauft, sind die Nachhaltigkeitsankündigungen der Bank reine Augenwischerei. Denn der Kredit ist explizit auch für Investitionen in die für Rodung und Vertreibung verantwortliche Sudcam-Plantage vorgesehen. Wir rufen die Deutsche Bank dazu auf, ihre Nachhaltigkeitsversprechen endlich in die Tat umzusetzen und das Greenwashing rund um den Kredit an Corrie MacColl zu beenden.

 

Autor: Luca Schiewe

 

[1] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bank-esg-ziele-nachhaltigkeit-1.5300211

[2] https://www.db.com/newsroom_news/2020/deutsche-bank-and-halcyon-agri-corporation-partner-on-sustainability-through-innovative-new-loan-en-11623.htm

[3] https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/afrika-greenwashing-deutsche-bank-101.html

[4] Refinitiv Eikon: Abgerufen am 12.05.2021

[5] https://www.banktrack.org/article/deutsche_bank_must_end_its_sustainability_farce_in_central_africa_1

[6] Refinitiv Eikon: Abgerufen am 12.05.2021

[7] https://www.halcyonagri.com/about-us/our-history/

[8] Refinitiv Eikon: Abgerufen am 12.05.2021

[9] https://www.corrie-maccoll.com/wp-content/uploads/2020/07/HAC-Management-Change.pdf

[10] https://www.halcyonagri.com/wp-content/uploads/2018/05/Halcyon_Response-to-Greenpeace-and-Earthsight-reports-news-release.pdf

[11] https://www.earthsight.org.uk/media/download/783

[12] https://www.greenpeace.org/static/planet4-africa-stateless/2019/11/cd29dfdc-englishv7.pdf

[13] https://www.halcyonagri.com/wp-content/uploads/2020/04/greenpeace-africa-sudcam-report-2018-1_compressed.pdf

[14] http://www.cifor.org/publications/pdf_files/WPapers/WP176CIFOR.pdf

[15] https://www.banktrack.org/article/deutsche_bank_must_end_its_sustainability_farce_in_central_africa_1

[16] https://www.halcyonagri.com/wp-content/uploads/2020/04/greenpeace-africa-sudcam-report-2018-1_compressed.pdf

[17] https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/afrika-greenwashing-deutsche-bank-101.html

[18] https://www.halcyonagri.com/wp-content/uploads/2020/04/greenpeace-africa-sudcam-report-2018-1_compressed.pdf

[19] https://www.regnskog.no/en/news/norways-government-pension-fund-acts-against-deforestation-divests-major-agricultural-companies

[20] https://www.greenpeace.org/static/planet4-africa-stateless/2019/11/cd29dfdc-englishv7.pdf

[21] https://www.halcyonagri.com/wp-content/uploads/2018/05/Halcyon_Response-to-Greenpeace-and-Earthsight-reports-news-release.pdf

[22] https://www.corrie-maccoll.com/sustainability/environment/

[23] https://www.earthsight.org.uk/media/download/783

[24] https://www.rainforestfoundationuk.org/media.ashx/palmoilreportenweb.pdf

[25] http://whc.unesco.org/document/117236

[26] https://www.greenpeace.org/africa/en/press/11569/deutsche-banks-loan-to-halcyon-agri-a-new-low-in-due-diligence

[27] https://www.greenpeace.org/static/planet4-africa-stateless/2019/11/cd29dfdc-englishv7.pdf

[28] https://www.rainforestfoundationuk.org/media.ashx/palmoilreportenweb.pdf

[29] https://www.halcyonagri.com/wp-content/uploads/2020/04/greenpeace-africa-sudcam-report-2018-1_compressed.pdf

[30] https://www.greenpeace.org/static/planet4-africa-stateless/2019/11/cd29dfdc-englishv7.pdf

[31] https://www.rainforestfoundationuk.org/media.ashx/palmoilreportenweb.pdf

[32] https://www.earthsight.org.uk/media/download/783

[33] https://www.cifor.org/publications/pdf_files/WPapers/WP176CIFOR.pdf

[34] https://www.greenpeace.org/africa/en/press/11569/deutsche-banks-loan-to-halcyon-agri-a-new-low-in-due-diligence

[35] https://www.halcyonagri.com/wp-content/uploads/2020/04/greenpeace-africa-sudcam-report-2018-1_compressed.pdf

[36] https://www.banktrack.org/article/deutsche_bank_must_end_its_sustainability_farce_in_central_africa_1

[37] https://www.corrie-maccoll.com/apifed-partnership/; https://www.greenpeace.org/static/planet4-africa-stateless/2019/11/cd29dfdc-englishv7.pdf; https://www.halcyonagri.com/wp-content/uploads/2018/05/Halcyon_Response-to-Greenpeace-and-Earthsight-reports-news-release.pdf; https://www.halcyonagri.com/wp-content/uploads/2018/08/Halcyon_Response-to-Greenpeace-report-news-release_3Aug2018.pdf

[38] https://www.corrie-maccoll.com/cameroon-sust-council/

[39] https://www.db.com/newsroom_news/2020/deutsche-bank-and-halcyon-agri-corporation-partner-on-sustainability-through-innovative-new-loan-en-11623.htm

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