Mail an die Banken - gegen die Finanzierung der Militärregierung in Myanmar!

Das myanmarische Militär, das Anfang Februar geputscht hat und auch vorher schon für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich gewesen ist, kontrolliert zwei Konglomerate, Myanmar Economic Holdings Limited (MEHL) und Myanmar Economic Corporation (MEC), die ihnen unabhängig vom staatlichen Verteidigungsbudget hohe Einnahmen garantieren.

Die Fact-Finding Mission des UN-Menschenrechtsrats hat bereits 2019 ausländische Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen zu MEC oder MEHL davor gewarnt, sich der Menschenrechtsverletzungen mitschuldig zu machen. Einige multinationale Unternehmen, darunter der japanische Brauereikonzern Kirin Holdings und Modekonzerne wie Esprit oder H&M, haben bereits die Geschäftsbeziehungen zu den beiden Konglomeraten eingestellt oder eine Beendigung angekündigt. Andere Unternehmen wollen an ihrer Finanzbeziehung zu MEC und MEHL festhalten, trotz wiederholter Appelle seitens der UN und Menschenrechtsorganisationen. Zu ihnen zählt der größte private Hafenbetreiber Indiens, Adani Ports and Special Economic Zone Limited, eine Tochterfirma der Adani Group.

Facing Finance appelliert an alle Kapitalgeber, den Empfehlungen des Australian Centre for International Justice zu folgen, sämtliche Investitionen und Finanzierungen von Adani Ports mit Hinweis auf die andauernden Menschenrechtsverletzungen in Myanmar zu beenden.

 

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