Rüstung

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Stand: Februar 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: April 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: Februar 2016 

Hanwha Corp. zählt zu den größten Konzernen Südkoreas und gliedert sich in unterschiedliche Geschäftsbereiche. Besonders der Rüstungskonzern Hanwha Techwin wird immer weiter ausgebaut und entwickelte sich so zum größten südkoreanischen Waffenhersteller. Völkerrechtlich verbotene Streumunition produziert und liefert Hanwha Techwin unter anderem an die Türkei. Daneben forciert der Konzern die Entwicklung und Produktion völkerrechtlich bedenklicher autonomer Waffensysteme, wie den SGR-1. Im Jahr 2012 wurde der Vorstandsvorsitzende von Hanwha aufgrund von Veruntreuung zu vier Jahren Haft verurteilt. Die Strafe verbüßte er allerdings nur unvollständig und kehrte danach an seinen alten Posten zurück.

Beteiligte Banken:

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Leonardo ist einer der weltweit führenden Waffenhersteller. Insbesondere im Bereich der Atomwaffen ist das Unternehmen aktiv, beispielsweise im MBDA-Konsortium. Daneben erforscht und entwickelt Leonardo völkerrechtlich bedenkliche Rüstungsgüter, wie etwa vollautonome Waffensysteme. Auch Aufgrund von Waffenexporten in Krisenregionen des Mittleren Ostens und Nordafrikas steht Leonardo in der Kritik. Im Zuge der sogenannten „Flüchtlingskrise“ bewirbt sich Leonardo auch um Aufträge für die Entwicklung von Kontrollsystemen an den Außengrenzen der EU. Begleitet wird dies durch intensive Lobbyarbeit bei verschiedenen EU-Institutionen, um finanzielle Mittel für solche „Border Wars“ freizusetzen. In 2016 wurde der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Leonardo zu 4,5 Jahren Haft für Korruption und die Fälschung von Rechnungen verurteilt. Auch in Panama wurde das Unternehmen der Korruption bei der Vertragsbeschaffung beschuldigt.

Beteiligte Banken:

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Airbus ist das weltweit siebtgrößte Rüstungsunternehmen und liefert u.a. Kampfflugzeuge an Länder wie Saudi Arabien . Ebenso ist das Unternehmen in die Produktion von unbemannten Fluggeräten involviert, deren Aufgabenbereiche die Überwachung, Aufklärung und Zielerfassung beinhalten. Airbus ist zudem beteiligt an MBDA, einem führenden Hersteller von Lenkflugkörpern und Produzenten von Nuklearwaffen, weshalb bspw. der norwegischen staatlichen Pensionsfonds die Airbus Group von seinen Investments ausgeschlossen hat. Um Exportbeschränkungen in Deutschland zu umgehen, weicht Airbus zum Teil auf Produktion in Frankreich aus, wo lockerere Ausfuhrbestimmungen für militärische Güter gelten. Der Konzern folgt keinen selbst auferlegten Exportbeschränkungen.

Beteiligte Banken:

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BAE Systems ist der drittgrößte Waffenhersteller weltweit und der größte in Europa. Der Konzern erzielt seinen Umsatz fast ausschließlich über Militärverkäufe und ist damit einer der wenigen reinen Rüstungskonzerne. BAE produziert Panzer, Kampfjets, Flugzeugträger und Raketen und ist an der Entwicklung von atomar bewaffneten U-Booten und Atomraketen beteiligt. Insbesondere wegen der intensiven Geschäftsbeziehungen zu Saudi-Arabien sowie widerholten Vorfällen von Korruption steht der Konzern in der Kritik.  

Beteiligte Banken:

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Boeing ist trotz seiner weitaus besser bekannten zivilen Luftfahrtssparte nach Lockheed Martin der größte Rüstungsproduzent weltweit. Das Geschäft konzentriert sich auf Helikopter, Raketen und Kampfflugzeuge. Von Boeing produzierte Jets wurden beispielsweise im andauernden Konflikt zwischen Saudi Arabien und dem Jemen eingesetzt. Ebenso ist der Konzern aktiv in der Entwicklung von Laserkanonen für Kriegsschiffe, autonomen Kampfhubschraubern oder Wasserstoff getriebenen Riesendrohnen. Boeing wurde bereits für Fälle von Korruption, Diskriminierung und radioaktiver Verseuchung der Umwelt mit Bußgeldern belegt.

Beteiligte Banken:

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Daimler stellt neben herkömmlichen PKW auch Militärversionen seiner LKWs her und exportiert diese in Länder wie Ägypten, Algerien, Angola, Irak, Kuwait, Libyen, Marokko, Pakistan, Saudi-Arabien, Syrien, Tunesien, Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate. Ebenso sind Daimler-Fahrzeugkomponenten wesentliche Bestandteile für das Streumunitionssystem ASTROS II, welches dazu genutzt wird völkerrechtlich verbotene Streumunition zu verscheßen. Der Raketenwerfer ist unter anderem an Bahrain, Malaysia und Qatar geliefert worden und wurde erst kürzlich im bewaffneten Konflikt zwischen Saudi Arabien und dem Jemen eingesetzt.

Beteiligte Bank:

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Heckler & Koch, ansässig in Baden-Württemberg, gehört seit langer Zeit zu den größten Gewehr- und Pistolenherstellern weltweit. Die Schusswaffen des Konzerns werden nicht nur von der deutschen Bundeswehr genutzt, sondern auch massenhaft an ausländische Streitkräfte und Polizeibehörden exportiert und tauchen darüber hinaus immer wieder ungenehmigt in Krisenregionen auf, wie zuletzt in Libyen, Mexiko oder im Jemen. Trotz eigener Angaben des Unternehmens, Exporte in Krisenregionen zu vermeiden,  wird derzeit wegen der aktiven Umgehung bestehender Exportverbote bei Heckler & Koch ermittelt.

Hausbanken:

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Krauss-Maffei Wegmann aus München ist Marktführer für militärische Rad- und Kettenfahrzeuge in Europa. Unter anderem hat das Unternehmen Leopard-2 Panzer an Katar geliefert, trotz Befürchtungen dass diese im andauernden Konflikt zwischen dem Jemen und Katar eingesetzt werden könnten. Ebenso wurde der Konzern der Korruption angeklagt.

Beteiligte Banken: 

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Lockheed Martin ist der größte Rüstungsproduzent weltweit und verkauft z.B. Kampfflugzeuge, Helikopter und Raketen an Israel, die in den Gaza-Kriegen auch gegen die Zivilbevölkerung zum Einsatz kamen. Weitere Schwerpunkte des Unternehmens bilden die Produktion von Drohnen, sowie die Entwicklung von autonomen unbemannten Waffensystemen sowie Atomwaffen. Selbst die geächtete Streumunition wurde bis vor kurzem noch in großem Stil von Lockheed hergestellt. Weltweit haben mittlerweile mindestens  Banken, Vermögensverwalter, Pensionsfonds oder Versicherungsgesellschaften Lockheed Martin vom Investment ausgeschlossen, unter auch wegen der wiederholten Fälle von unternehmerischem Fehlverhalten. 

Beteiligte Banken:

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Northrop Grumman sieht sich als Marktführer im Bereich der sogenannten unbemannten Waffensysteme und nimmt Platz 5 im Ranking der größten Rüstungskonzerne ein. Wichtigster Geschäftspartner sind die US-amerikanischen Streitkräfte. Neben Tarnkappenbombern und Kampfflugzeugen produziert Northrop Grumman das derzeit größte unbemannte Fluggerät der Welt.

Beteiligte Bank:

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Rheinmetall erzielt etwa die Hälfte seines Umsatzes mit Rüstungsprodukten und steht damit auf Platz 31 der Rangliste der weltweit größten Rüstungsunternehmen. Der Konzern liefert seine Produkte auch an Länder, die aufgrund von Menschenrechtsverletzungen stark kritisiert werden. Die jüngsten Exporte von Rheinmetall gingen z.B. nach Katar, Kuwait und Indonesien. Zudem versucht Rheinmetall deutsche Rüstungsexport-Richtlinien zu umgehen, indem etwa die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten einer Tochtergesellschaft in Südafrika ausgebaut wurden. In diesen Kontext sind auch Kooperationsprojekte mit Waffenproduzenten in der Türkei, Indonesien und Saudi-Arabien einzuordnen. Aufgrund der Produktion von Munition mit weißem Phosphor, dessen Wirkung ähnlich der von Napalm eingeschätzt wird, und deren Lieferung an geheim gehaltene Kunden in der MENA-Region, wurde Rheinmetall bereits von einigen Investoren ausgeschlossen. Dem Unternehmen wird außerdem Korruption in Griechenland vorgeworfen. 

Beteiligte Banken:

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ThyssenKrupp als Stahl- und Technologieunternehmen produziert Kriegsschiffe aller Art und macht damit Deutschland zum weltweit größten U-Boot-Exporteur. Obwohl der Konzern menschenrechtliche Bedenken bei der Lieferung von Kriegsschiffen in Krisengebiete ausschließt, hat z. Bsp. der Irak-Krieg 2003 gezeigt, dass diese auch dazu genutzt werden um Spezial-Einheiten per Hubschrauber für den Landkrieg oder Sabotage abzusetzen. Somit sind Exporte von ThyssenKrupp in Länder wie Ägypten, Algerien oder Israel als kritisch einzuschätzen und forcieren zudem den regionalen Rüstungswettlauf.

Beteiligte Banken: 

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Rolls-Royce belegt Rang 16 der 100 größten Waffenproduzenten und produziert Motoren, die beispielsweise in Panzern und Kampfflugzeugen verbaut werden und an Länder wie Saudi Arabien und Bahrain geliefert werden. Das Unternehmen produziert auch atomare Antriebssysteme und wurde mehrmals aufgrund von Korruption und Bestechung angeklagt.

Beteiligte Banken:

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