Natur und Umwelt

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Stand: Mai 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: Februar 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: Februar 2016

Freeport-McMoRan betreibt in der indonesischen Provinz Papua seine größte Mine. Die dort entstehenden Abraumschlämme entlässt der Konzern ungereinigt in die umliegenden Flüsse. Ein Verfahren, das in den meisten Länder aufgrund seiner gravierenden Schäden für Mensch und Umwelt verboten ist. Rund 140 km² Regenwald sollen die verunreinigten Flüsse bereits zerstört haben. Es wird auch vermutet, dass die Mine negative Auswirkungen auf einen nahegelegenen Nationalpark, welcher als UNESCO Weltnaturerbe gilt, hat.

Beteiligte Banken:

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PetroVietnam baut im Mekong-Delta in Vietnam ein neues Kohlekraftwerk, welches durch die DZ Bank finanziert wird. Da Einatmen von Schwefeldioxid, Stickoxiden und Feinstaub-Partikeln kann zu Atemwegserkrankungen, Herzinfarkten, Asthma und anderen gesundheutlichen Schäden führen. Zudem ist die Lebensgrundlage der Einheimischen bedroht: Der hohe Wasserbedarf zur Kühlung des Kraftwerks sowie das Ablassen von erhitzten Abwässern könnten einen Rückgang der Fischpopulation im Mekong-Delta verursachen.

Beteiligte Banken:

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HeidelbergCement plant durch sein indonesisches Tochterunternehmen Indocement in Indonesien den Abbau von Kalk- und Sandsteinen sowie die Errichtung einer Zementfabrik im ökologisch sensiblen Kendeng-Gebirge. 2.025 Hektar des Karstgebirges würden durch das Projekt zerstört werden, WIssenschaftler befürchten dass durch den Abbau die Wasserspeicherkeit des Karstgesteins gestört würde - Überschwemmungen und Dürren könnten die Folge sein.

Beteiligte Banken:

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Bayer ist ein international tätiger Pharmakonzern. Das Unternehmen verantwortet im Bereich der Düngemittel- und Saatgutproduktion weitreichende Umweltschäden. So stellen etwa die toxischen Insektizide der Bayer AG eine außerordentliche Bedrohung für europäische und nordamerikanische Bienenvölker dar. Bestandteil der Bayer AG wird zukünftig auch Monsanto sein, ein Agrarkonzern der für sein glyphosathaltiges und potenziell krebserregendes „Round-Up“ in der Kritik steht.

Beteiligte Banken:

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BP gelangte im Zuge der Deepwater-Horizon-Katastrophe zu dramatischer Berühmtheit. Im Zuge der Explosion einer BP-Ölplattform strömten 800 Mio. Liter Rohöl unkontrolliert ins Meer. Der Konzern muss sich so für eine Naturkatastrophe verantwortlich zeichnen, die das Ökosystem im Golf von Mexiko nachhaltig zerstörte. Meerestiere wie Korallen, Delfine und Wale sind durch die Ölpest bis heute bedroht.

Beteiligte Banken:

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Centerra Gold ist ein Goldbergbauunternehmen mit Hauptsitz in Kanada. In einer ökologisch sensiblen Gletscherregion Kirgisistans betreibt der Konzern seine größte Mine Kumtor. Die mit Chemikalien belasteten Abraumbecken drohen durch die Gletscherschmelze zu überfluten und die Gebiete stromabwärts zu verseuchen. Anwohner fürchten eine Trinkwasserverunreinigung und die Schädigung von Landflächen. Centerra setzt die Minenarbeiten jedoch uneingeschränkt fort.

Beteiligte Bank:

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Freeport-McMoRan betreibt in der indonesischen Provinz Papua seine größte Mine. Die dort entstehenden Abraumschlämme entlässt der Konzern ungereinigt in die umliegenden Flüsse. Ein Verfahren, das in den meisten Länder aufgrund seiner gravierenden Schäden für Mensch und Umwelt, verboten ist. Rund 138 km² Regenwald sollen die verunreinigten Flüsse bereits zerstört haben.

Beteiligte Banken:

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Mylan ist ein international tätiger Pharmakonzern, der weltweit Generika und Spezialmedizin herstellt und vertreibt. Ein zentraler Fertigungsstandort befindet sich im indischen Hyderabad. Dort setzt sich Mylan – neben zahlreichen weiteren Pharmakonzernen – über Umweltnormen hinweg. So produziert der Konzern ein Vielfaches der erlaubten Abfallmenge und leitet diese ungereinigt in die Umgebung ab. Darüber hinaus wies das US-Agrarministerium die Verletzung mehrerer Qualitätsstandards für Arzneimittelherstellung nach.

Beteiligte Banken:

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Norilsk Nickel ist der weltweit größte Nickelproduzent. Daneben ist Norilsk auch im Abbau und in der Weiterverarbeitung von Kupfer, Platin oder Palladium aktiv. Für enorme Umweltschäden, wie die Verunreinigung des Daldykan-Flusses und Luftverschmutzung mit Schwefeldioxid in Norilsk, muss sich der Konzern verantwortlich zeichnen. Insbesondere die Schwefeldioxidkontamination führte in einem Umkreis von rund 200 km zur Zerstörung der Vegetation Sibiriens.

Beteiligte Banken:

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Tahoe Reources ist ein kanadisches Bergbauunternehmen mit Standorten in Kanada, Peru und Guatemala. Seit 2014 betreibt der Konzern die Escobar-Silbermine in Guatemala. Als Folge der Minentätigkeit beklagt die Bevölkerung der Region Wassermangel, die Austrocknung von Wasserquellen und ihre Verunreinigung mit Chemikalien.

Beteiligte Banken:

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Volkswagen lieferte mit „Clean-Diesel“ einen der großen Skandale der Automobilbranche. Obwohl der Konzern seinen Dieselmotor seit 2008 mithilfe manipulierter Testbedingungen als extrem kraftstoffsparend und emissionsarm darstellte, flog der bewusste und organisierte Betrug im Jahr 2015 auf. Die Stickoxid-Emissionen steigen unter realen Bedingungen um das bis zu 40-fache an, wie die US-amerikanische Umweltbehörde EPA aufdeckte. Ähnliche Verfahren wie gegen Volkswagen laufen derzeit auch gegen die Tochtergesellschaften Audi und Porsche.

Beteiligte Banken:

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Wilmar International zählt zu den weltweit führenden Palmölproduzenten. In Indonesien und Malaysia betreibt der Konzern Plantagen und Raffinerien. Wilmar, seine Tochtergesellschaften und Zulieferer sind dort mitverantwortlich für die Abholzung von Primärwäldern. Neben hohen CO₂-Emissionen, führen diese Brandrodungen somit zur unwiderruflichen Zerstörung eines einmaligen Ökosystems.

Beteiligte Banken:

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Alstom SA ist ein französischer Hersteller von Schienenfahrzeugen und was bis Ende 2015 im Bereich der Energieerzeugung und –übertragung tätig. Das Unternehmen war in eine Reihe kontroverser Staudamm-Projekte, wie bspw. den Belo Monte Damm in Brasilien oder auch den Merowe Damm im Sudan involviert. Diese Staudammprojekte werden aufgrund der damit verbundenen Vertreibung der lokalen Bevölkerung und einer oftmals unzureichenden Einschätzung der ökologischen Auswirkungen dieser Megaprojekte als höchst kontrovers eingestuft.

Beteiligte Banken:

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Anglo American ist ein multinationaler Bergbaukonzern. Das Unternehmen steht wegen der Nichtbeachtung von Umweltverträglichkeitsprüfungen, die ungenehmigte Nutzung lokaler Wasserressourcen sowie unzureichender Wiedernutzbarmachung nach Wasserverschmutzung durch eine Mine in Chile in der Kritik. Trotz großer Bedenken bezüglich negativer Auswirkungen auf die Ökosysteme und starkem Widerstand der lokalen Bevölkerung beteiligt sich Anglo American zudem weiterhin zusammen mit Nautilus Mineral Inc. an einem Tiefseebergbauprojekt in Papua-Neuginea.

Beteiligte Banken:

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Coca-Cola ist der weltweit größte Softdrinkhersteller. Das Unternehmen wird u.a. wegen exzessiven Wasserverbrauchs insbesondere in bereits unter Wasserknappheit leidenden indischen Regionen kritisiert. Weiterhin plant der Konzern, trotz der schlechten Umweltbilanz von Einwegflaschen, weitere Flaschentypen aus dem deutschen Pfandsystem zu nehmen.

Beteiligte Banken:

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Grupo México ist mexikanisches Bergbauunternehmen. Die vom Unternehmen betriebenen Minen sind für zahlreiche Umweltverschmutzungen sowie die Kontaminierung von Grundwasser und Luft verantwortlich. In Peru wurde ein Tochterunternehmen von Grupo México bereits 12 Mal wegen Umweltverschmutzung sanktioniert, ebenso ist der Bergbaukonzern verantwortlich für die Kontamination des Trinkwassers von rund 24.000 Menschen in Mexiko. Die Kosten der Umweltschäden werden auf mehr als 133 Millionen USD geschätzt.

Beteiligte Banken:

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Syngenta ist ein im Agrargeschäft tätiger Konzern. Das Unternehmen hält zusammen mit dem US-Multi Monsanto und DuPont 50% der weltweiten Patente auf Saatgut, was erhebliche negative Auswirkungen auf die Biodiversität hat und diesen Unternehmen die Kontrolle über die Preisgestaltung ermöglicht. Ebenso soll sich das Insektizid Neonicotinoide von Syngenta schädlich auf Bienen auswirken. In Brasilien und anderen Ländern des globalen Südens vertreibt das Unternehmen Pestizide, welche in Industrieländern wegen ihrer gesundheitlichen und ökologischen Risiken verboten sind. Syngenta wird bereits aufgrund der Produktion von gentechnisch veränderten Lebensmitteln von einigen Investoren ausgeschlossen.

Beteiligte Banken:

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