Bergbau

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Stand: Februar 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: Februar 2016

 

 

 

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Stand: Dezember 2014

Centerra Gold betreibt seine größte Goldmine in einer ökologisch sensiblen Gletscherregion Kirgisistans. Die mit Chemikalien belasteten Abraumbecken drohen durch die Gletscherschmelze zu überfluten und die Gebiete stromabwärts zu verseuchen. Anwohner fürchten eine Trinkwasserverunreinigung und die Schädigung von Landflächen. Der Forderung nach Informationen über die Mine und ihren möglichen Umweltfolgen kommt Centerra nicht nach, Proteste der Bevölkerung unterdrückte der Konzern weitgehend. Ebenso wurde der Konzern mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert, im Zuge dessen zehn Regierungsbeamte verhaftet, jedoch nicht verurteilt wurden.

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Freeport-McMoRan betreibt in Indonesien die Grasberg Mine. In den vergangenen Jahren kam es aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen immer wieder zu Todesfällen. So etwa beim Kollaps eines Tunnels im Jahr 2013, bei dem 28 Arbeiter ums Leben kamen. Auch durch die Verunreinigung von Flüssen mit Abraumschlämmen bedroht der Konzern die Lebensgrundlage der einheimischen Bevölkerung. Die in der Mine entstehenden Abraumschlämme entlässt der Konzern ungereinigt in die umliegenden Flüsse. Ein Verfahren, das in den meisten Länder aufgrund seiner gravierenden Schäden für Mensch und Umwelt verboten ist. Rund 138 km² Regenwald sollen die verunreinigten Flüsse bereits zerstört haben.

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Norilsk Nickel ist der weltweit größte Nickelproduzent. Daneben ist Norilsk auch im Abbau und in der Weiterverarbeitung von Kupfer, Platin oder Palladium aktiv. Für enorme Umweltschäden, wie die Verunreinigung des Daldykan-Flusses und Luftverschmutzung mit Schwefeldioxid in Norilsk, muss sich der Konzern verantwortlich zeichnen. Mithilfe von Korruption und Bestechung der russischen Umweltbehörde soll Norilsk versucht haben diese Tatsachen zu vertuschen. Insbesondere die Schwefeldioxidkontamination führte in einem Umkreis von rund 200 km zur Zerstörung der Vegetation Sibiriens.

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Tahoe Resources betreibt Silber- und Goldminen in Kanada, Peru und Guatemala. Insbesondere die Escobal-Silbermine in Guatemala zieht, aufgrund der Risiken für Mensch und Umwelt, Proteste der einheimischen Bevölkerung auf sich. Tahoe unterdrückte diese jedoch weitgehend. Mit Verhaftungen, Plünderungen und Waffengewalt versuchte der Konzern die Aktivisten ruhig zu stellen. Im Jahr 2014 schließlich wurde ein Anführer der Protestbewegung brutal ermordet. Als Folge der Minentätigkeit beklagt die Bevölkerung der Region Wassermangel, die Austrocknung von Wasserquellen und ihre Verunreinigung mit Chemikalien. Trotz erheblicher Umweltrisiken hatte die Regierung Guatemalas im Jahr 2013 erneut eine Abbaugenehmigung für die Escobal-Silbermine erteilt. Im Zuge der daraus erwachsenen Korruptionsvorwürfe gegen Tahoe und die guatemalische Regierung, mussten sowohl der Präsident als auch der Vizepräsident 2015 ihr Amt niederlegen. Beide befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

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HeidelbergCement ist einer der größten Produzenten und Händler für Zement und Baustoffe. Das Unternehmen Kritik auf sich, da ein Tochterunternehmen des Unternehmens (Hanson Israel) Baumaterialien für die israelische Besatzung des Westjordanlands liefert, was gegen das Völkerrecht verstößt, weil es zur dauerhaften Festigung des illegalen Besatzungsstatus beiträgt und sich der Ressourcen der palästinensische Bevölkerung bedient.

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Anglo American ist ein multinationaler Bergbaukonzern. Das Unternehmen wird für unzulässige Arbeitsbedingungen für Minenarbeiter sowie eine Vielzahl von Umweltverstößen und Nichtbeachtung der Landrechte insbesondere indigener Völker kritisiert.

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Barrick Gold ist ein kanadisches Bergbauunternehmen und war im Jahr 2013 der weltgrößte Goldproduzent. Das Unternehmen wurde aufgrund schwerwiegender Fälle von Umweltverschmutzung in einer Goldmine in Papua-Neuginea von einer Vielzahl von Investoren ausgeschlossen, aber nicht von der Deutschen Bank. Ebenso steht die Mine im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen (Mord, Vergewaltigung, Vertreibung) als Folge von Zusammenstößen der lokalen Bevölkerung mit dem Sicherheitspersonal. Ähnliche Vorfälle wurden von Barricks Goldmine in Tansania berichtet.

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Coal India ist der weltweit größte Kohleproduzent. Dem Unternehmen werden Fälle von Kinderarbeit, Vertreibung und Gewalt gegen lokale Gemeinden vorgeworfen, ebenso wie der Betrieb von Minen ohne Umwelt-Genehmigung sowie die Tolerierung gefährlicher Arbeitsbedingungen und daraus resultierende Minenunglücke.

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Glencore ist ein Schweizer Bergbaukonzern. Das Unternehmen steht unter anderem wegen des Betriebs von Gold- und Kupferminen auf den Philippinen in der Kritik, welche mit dem Mord an Kritikern des Unternehmens sowie unrechtmäßigen Vertreibungen in Verbindung gebracht werden. In Kolumbien ist Glencore für die Vertreibung indigener Bevölkerung sowie für eine lokale Dürre durch den exzessiven Wasserverbrauch beim Kohleabbau verantwortlich. In Sambia wiederum hat der hohe Schwefeldioxid-Ausstoß einer Glencore-Mine zu Gesundheitsschäden bei Arbeitern und Anwohnern geführt. Auch im Kongo und in Südafrika gab es diverse Todesfälle bei offen ausgetragenen Konflikten um die Minen.

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