Arbeitsrechte

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Stand: Februar 2017

 

 

 

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Stand: Februar 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: Dezember 2014

Freeport-McMoRan betreibt in Indonesien die Grasberg Mine. In den vergangenen Jahren kam es aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen immer wieder zu Todesfällen. So etwa beim Kollaps eines Tunnels im Jahr 2013, bei dem 28 Arbeiter ums Leben kamen.

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Wilmar International zählt zu den weltweit führenden Palmölproduzenten. Plantagen betreibt der Konzern in Malaysia und Indonesien. Neben Umweltzerstörung verantworten Wilmar und seine Tochtergesellschaften auch die Missachtung von Arbeitsrechten. So werden Kinder ohne Schutzmaßnahmen für schwere körperliche Arbeit auf den Plantagen missbraucht.

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Daewoo International Corporation ist die größte südkoreanische Handelsgesellschaft. Das Unternehmen ist der größte Produzent von Baumwolle in Usbekistan und wurde mehrfach dafür kritisiert, die bekannte Zwangs- und Kinderarbeit in der usbekischen Baumwollindustrie zu tolerieren bzw. davon zu profitieren. Daewoo selbst bestätigte den Vorwurf der Zwangsarbeit in Usbekistan, ließ sich dadurch aber nicht davon abhalten, weiterhin Baumwolle aus dem Land zu beziehen.

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HeidelbergCement ist einer der größten Produzenten und Händler für Zement und Baustoffe. Der Gewerkschaftsverband IndustriAll beklagt eine Reihe von Arbeitsrechtsverletzungen bei einer indonesischen Tochterfirma des deutschen Unternehmens. Demnach wurde in mehreren Fällen versucht, Gewerkschaftsaktivitäten zu unterbinden, beispielsweise durch die Kriminalisierung eines Gewerkschaftsführers. Der Konflikt wurde durch HeidelbergCement nicht gelöst, sondern durch Unterstützung gewerkschaftsfeindlicher Aktivisten sogar noch gefördert.

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Inditex ist ein multinationales Textilunternehmen aus Spanien, zu dem auch Zara gehört. Der Konzern steht aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen in Textilfabriken in der Kritik, da z. B. peruanische und bolivianische Arbeiter in Brasilien Schulden, die bei ihrer „Anwerbung“ entstanden sind, begleichen mussten, und unter extrem eingeschränkter Bewegungsfreiheit 16-Stunden Schichten leisten müssen sowie mit ihren Familien auf engstem Raum in den Werkstätten leben müssen. Obwohl Zara angibt, seine Zulieferkette überblicken und kontrollieren zu können, lehnt das Textilunternehmen gleichzeitig jede rechtliche Verantwortung für die Arbeitsbedingungen in den Werkstätten ab.

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Verizon Communications ist ein Telekommunikationskonzern und bietet Kommunikations-, Informations-, und Unterhaltungsprodukte für Verbraucher, Unternehmen und staatliche Stellen an. Das Unternehmen wird wegen der Diskriminierung von Menschen mit Behinderung, unbezahlten Überstunden und fehlerhaften Gehaltsnachweisen kritisiert und wurde in mehreren Fällen bereits verurteilt.

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Gap ist einer der weltgrößten Textilhändler. Dem Mode-Unternehmen wird vorgeworfen, nicht für ausreichenden Arbeitsschutz in seiner Lieferkette zu sorgen und Opfer von arbeitsrechtlichen Missständen nicht zu entschädigen. Ein Fabrikfeuer bei einem Zulieferer des Konzerns in Bangladesch kostete einige Menschen das Leben und verursachte zahlreiche Verletzte. Gap sieht sich jedoch nicht in der Verantwortung, eine Entschädigungszahlung zu leisten. In Kambodscha fordert eine Vereinigung von Textilarbeitergewerkschaften, dass Gap und andere Modehändler die Löhne erhöhen, da Näher an mit Ohnmachtserscheinungen einhergehender Mangelernährung als Folge der unzureichenden Bezahlung leiden. Bei Protesten der Arbeiter gab es Tote und Gewerkschafter wurden verhaftet.

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Hyundai Motor Group ist einer der größten Autoproduzenten der Welt. Dem Unternehmen werden die Zerschlagung von Gewerkschaften sowie prekäre Arbeitsbedingungen insbesondere in Südkorea vorgeworfen. Dort werden Arbeiter illegal angestellt und zu niedrige Löhne gezahlt und es existiert keinerlei Kündigungsschutz. Weibliche Angestellte sind sexueller Belästigung ausgesetzt, Gewerkschafter werden auf schwarze Listen gesetzt und Bewerber mit vorgehender Anstellung in gewerkschaftlich organisierten Unternehmen werden nicht eingestellt. Gewerkschaften fordern unbefristete Beschäftigungsverhältnisse sowie eine Beendigung der Unterdrückung von Gewerkschaftsaktivitäten. Stattdessen hat Hyundai zwischen 2011 und 2013 16 Klagen gegen Arbeitnehmer eingereicht, woraufhin die Gewerkschaften zu einer Entschädigungszahlung an Hyundai in Höhe von 8,9 Millionen € verurteilt wurden. Ebenso kam es bereits zu zahlreichen Todesfällen aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen in Hyundais Fabriken in Südkorea. Auch in Deutschland klagt die IG Metall das Unternehmen an, ungerechtfertigte Gehaltskürzungen bei Mitgliedern des Betriebsrates vorzunehmen und deren Recht auf Information zu missachten sowie Entscheidungen des Betriebsrates zu ignorieren.

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Wal-Mart ist ein US-amerikanisches Einzelhandelsunternehmen mit über zwei Millionen Angestellten weltweit. Zwei Zulieferer von Wal-Mart wurden mit Zwangsarbeit und Menschenhandel in Bezug auf den Garnelenfang in Thailand in Verbindung gebracht. Ebenso werden Modezulieferern des Unternehmens in Indien und Bangladesch vorgeworfen, Löhne nicht zu zahlen, Pässe einzubehalten, mit Abschiebungen zu drohen sowie schlechte Arbeitszustände zu tolerieren. Auch auf dem heimischen Markt verletzt das Unternehmen fundamentale Arbeitsrechte durch prekäre Arbeitsbedingungen, wobei niedrige Löhne, unflexible Arbeitszeiten, unbezahlte Überstunden und die Verhinderung von Gewerkschaftsbildung an der Tagesordnung sind.

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